Was bedeutet DSGVO?
Die EU-weite Verordnung, die einheitliche Regeln für personenbezogene Daten festlegt — inkl. Grundprinzipien und Strafrahmen.
Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist eine EU-weite Verordnung, die einheitliche Regeln für die Verarbeitung personenbezogener Daten festlegt. Sie gilt für alle Unternehmen, Vereine und Selbstständige, die personenbezogene Daten von Personen in der EU verarbeiten — unabhängig davon, ob das Unternehmen selbst seinen Sitz in der EU hat. Für Website-Betreiber bedeutet das: Sobald Sie Namen, E-Mail-Adressen, IP-Adressen, Cookies, Bewerbungsunterlagen oder andere Informationen verarbeiten, die einer Person zugeordnet werden können, fallen Sie in den Anwendungsbereich der DSGVO.
Wann trat die DSGVO in Kraft?
Die DSGVO wurde bereits am 27. April 2016 verabschiedet, ist aber erst nach einer zweijährigen Übergangsfrist am 25. Mai 2018 unmittelbar anwendbar geworden. Sie ersetzt die alte EU-Datenschutzrichtlinie von 1995 und wird in Deutschland durch das BDSG-neu ergänzt.
Die sieben Grundprinzipien (Art. 5 DSGVO)
- Rechtmäßigkeit, Treu & Glauben, Transparenz
- Zweckbindung
- Datenminimierung
- Richtigkeit
- Speicherbegrenzung
- Integrität und Vertraulichkeit
- Rechenschaftspflicht
Welche Strafen drohen?
Art. 83 DSGVO sieht zweistufige Bußgelder vor: bis zu 10 Mio. € oder 2 % des weltweiten Jahresumsatzes bei formalen Verstößen — und bis zu 20 Mio. € oder 4 % des weltweiten Jahresumsatzes bei Verstößen gegen Grundsätze oder Betroffenenrechte. Hinzu kommen Abmahnungen, Schadensersatzansprüche und Reputationsschäden.
